Korrosionsschutz

Korrosion ist die Reaktion von metallischen Werkstoffen mit der Umgebung, die zu messbaren Veränderungen am Werkstoff führt und zur Beeinträchtigung in der Funktion von Anlagen bzw. einzelner Teile führen kann. 

Es kann vielseitige Gründe (z.B. mechanische Beschädigung der Verpackung, Öffnen der Verpackung durch den Zoll, undichte LKWs und Temperaturschwankungen bzw. Feuchtigkeitseintritt bei See oder Lufttransport) geben, warum metallische Güter nach einem Transport verrostet am Zielort ankommen.

Um das Korrodieren von Gütern zu verhindern, müssen Maßnahmen ergriffen werden, diese vor Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gibt es in der Verpackung verschiedene Ausführungsarten:

  • Öle und Fette als klassische Methode
    Fette und Öle dienen als temporärer Korrosionsschutz von Stahlteilen. Dazu werden die Güter direkt mit Fett oder Öl überzogen. Diese Methode ist nicht rückstandlos, was ggf. eine Reinigung zur Folge hat. 
  • Trockenmittelmethode
    Beruht auf der Funktion, die Luft innerhalb einer Sperrschicht zu trocknen. Dabei wird das Packgut in eine wasserdichte Umverpackung verpackt und luftdicht verschlossen. Durch die Zugabe von Trockenmitteln wird die relative Feuchtigkeit gesenkt, sodass während des Transports, dem Umschlag und der Lagerung eine Betauung oder Schimmelbildung an Oberflächen verhindert wird.
  • VCI (Volatile Corrosion Inhibitor) – Methode
    Hierbei werden Substanzen verwendet, welche in Trägermaterialien (z.B. Folie, Schaum, Papier) eingearbeitet sind. Die VCI-Moleküle lösen sich bzw. dampfen aus den Trägermaterialien und lagern sich auf den Oberflächen (z.B. Metalloberflächen) ab, was einen Schutzfilm bildet. Diese Barriere an den Oberflächen des Packgutes verhindert das Andocken von Wassermolekülen und schützt vor jeglicher Oxidation. 

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